Sonntag, 13. Juli 2014

Wie Silvester mit Regen

(12. Juli 2014) Die Berkersheimer haben mit dem Lindenfest kein rechtes Glück was das Wetter angeht: Entweder es ist brüllend heiß, oder es schüttet: Gestern hat's mal wieder geschüttet. Nicht die ganze Zeit, aber es hat gereicht - siehe Beweisphoto. Während sich alles unter den Zelten zusammendrängt und das Spektakel aus Donnern und Blitzen über sich ergehen läßt, spricht eine Junge die goldenen Worte des Tages: "Das ist wie Silvester, nur mit Regen!"
Die Anfrage aufzutreten hat mich am Abend vorher um 22:40 per eMail erreicht. Jetzt wird mancher sagen: Etwas knapp! Aber ich hatte Lust, was zu zaubern, also habe ich auf ganz kurzen Zuruf zugesagt - um 22:54 - per eMail. Da für mich kein Zelt aufgebaut war, konnte ich nur in der Zeit meinem Hobby nachgehen, in der es draußen hinreichend trocken war - deswegen starre ich auf dem Photo so nachdenklich ins immer noch Bleigraue. Na ja, wenn ich ehrlich bin, ging auch in der Zeit, in der ich draußen stand nicht viel. Das mag daran liegen, dass zaubern auf dieser Veranstaltung keine Tradition hat.
Das merke ich immer wieder: Man sieht nur, was man weiß und das geht
den Zuschauern genauso: Wenn zaubern nicht erwartet wird, wird es auch nicht recht angenommen. Oder ich war einfach nicht gut genug an dem Nachmittag, auch das mag ja sein. Nicht immer die Schuld bei anderen suchen ...

Donnerstag, 3. Juli 2014

Zaubern mit Pferd

(29.06.2014) Nein, es erscheint nicht anstatt eines Kaninchens ein Pferd im Zylinder, sondern anläßlich des Festivals der Spaßspiele des TSV Berkersheim eröffne ich das Fest mit einer kleinen Einlage, im Rahmen derer separate Seilstücke zu einem einzigen, verknoteten Seil zusammengefügt werden. Das Seil verliert seine Knoten und übersteht abschließend unbeschadet den Versuch, es in zwei Hälften zu zerschneiden. Das ganze findet in Rufweite zu zwei Pferden statt, die in aller Seelenruhe ihr zweites Frühstück (frisches Gras von der benachbarten Wiese) zu sich nehmen. Ich stelle fest: Pferde haben keinen Spaß an Zauberei. Aber ganz ehrlich: Pferde als Kulisse für eine Zaubernummer - nur in Berkersheim ...

Der 50ste

(21.06.2014) Wilfried ist ein langjähriger, guter Freund der Familie und er wird 50 (seinen Nachnamen verschweigt des Sängers Höflichkeit, denn ich weiß nicht ob er sich hier veröffentlicht sehen möchte). Er und seine Familie fanden meine bescheidenen Zauberkünste schon lange toll und so durfte ich anläßlich der Festivitäten zu seinem Ehrentage auftreten: Ich habe zum ersten Mal eine vollständig geskriptete Nummer von sagenhaften 15 Minuten Länge auf Halbdistanz (3 bis 4 m) gespielt: Hat Spaß gemacht, hat sich gelohnt. Mein Frau, die schon viel zu viel von mir gesehen hat, sagte es sei gut gewesen, das timing habe gestimmt und die Gags hätten gepaßt. Zwei interessante Bemerkungen: Ein Angestellter des Hotels sagt hinterher, er habe noch nie einen Zauberer life gesehen und das sei ein wirklich schönes Erlebnis gewesen, während eine Gästin hinterher sagt das könne man doch sicher alles auf Youtube nachschauen. Die zweite Bemerkung ist zwar - leider - richtig, aber was hatte sie denn damit sagen wollen? Nun, wir werden es nie wissen, denn ich habe nur geantwortet, ich hoffte dennoch das es ihr gefallen habe, was sie unbeantwortet ließ.

Mittwoch, 2. Juli 2014

Fred Kaps - Homing Card

(02.07.2014) Das will auch mal können wenn ich groß bin ...



Nassauisches Zaubern

(14.06.2014) Die Häuser Im Wiesengrund 7 und 9 in Kalbach stehen in der Verwaltung der Nassauischen Heimstätte und die Anwohner gestalten einmal im Jahr auf dem Parkplatz der Anlage ihr eigenes Sommerfest. Auch hier darf ich meinen Tisch aufbauen und close-up zeigen. Ich probiere ein paar Dinge aus, die ich schon immer mal zeigen wollte (z.B. Ambideckstrous wofür ich mir eine comedy-Routine ausgedacht habe), aber die "harten Sachen" - um eine ca. 15-jährige Dame zu zitieren - scheint immer noch die Schwammballroutine zu sein. Der Schockeffekt zwei Bälle in der Hand zu halten statt einem, ist immer noch durch nichts zu übertreffen.

Sommerfest Frankfurter Berg - endlich mal wieder

(17.05.2014) Wie üblich reise ich mit meinem Tisch, meiner close-up-Matte und den ganzen Utensilien an - und habe kaum Zeit aufzubauen, weil die Kinder schon stürmen - das Wetter tut es Gott sei Dank nicht. Das beste diesmal: Am Nebentisch hat ein Verein aufgebaut der irgendwelche sozialen Dienste für Kinder anbietet (es tut mir leid: mehr habe ich mir nicht gemerkt, denn von diesen Vereinen - gerne aus Steuergeldern finanziert - gibt es so viele ...) und zwei Damen mit Kopftuch und langem Gewand kommen an den Tisch und sind neugierig. Ich zeige Ihnen eine ambitious-card-Routine (nein, ich füge keinen Link ein, ihr müsst schon selber auf Youtube suchen) und die Damen fallen aus einem Entzücken ins nächste - und bieten mir sofort die nächsten Auftritte an!

Dienstag, 1. Juli 2014

Yann Frisch - Instantané

(01.07.2014) Ich sage nur drei Worte: SEN - SATIO - NELL!


Wer da nicht lacht und staunt, ist tot ...

Ein Satz mit X ...