Sonntag, 28. September 2014

Tschüß Zauberer!

(28. September 2014) Ich habe vier Stunden im Kerbezelt gestanden und gezaubert, mir klebt die Zunge am Gaumen und mein Sprachzentrum stellt langsam aber sicher seinen Dienst ein, da kommt in meinen Abbau ein Mädchen von zarten zwei-einhalb Jahren (ihre Mutter hat mir das Alter verraten) zu mir und verabschiedet sich mit einem Handschlag (sic!) und den Worten: "Tschüß Zauberer!". Ich bin perplex  - und auch ziemlich gerührt ...
Der Reihe nach geht die Story so: Der Kerbeverein Berkersheim hat mich gebeten, den frühen Nachmittag des Kerbesonntags zu begleiten, den Teil der Veranstaltung mithin, der etwas ruhiger ist und den Kerbemädels und -burschen dem Verstoffwechseln von Ethanol und Acetaldehyd dient. Zu dieser Zeit besuchen traditionell Familien die Kerb und da ist der Zauberer dann gerne gesehen. Es hat einen Riesenspaß gemacht - mir und dem Publikum auch, wenn ich das richtig einschätze.
Es war eine Mischung aus table hopping (wenn der Prophet nicht zum Berge geht ...) und Mikromagie am ansonsten viel zu langen Tresen. Ich habe zum ersten Mal mit allem Drum und Dran meine neue Sequenz "Warnung vor den Hütchenspielern!" gezeigt, die mit einer Art three-shell-game endet, die ihrerseits mit einem doppelten Aufsitzer endet - und damit ist keine Sprungfigur aus dem Eiskunstlauf gemeint ... ;-)

Sonntag, 21. September 2014

Ich stehe im Regen ...

(21. September 2014) "... und warte auf Dich." sang weiland 1937 Zarah Leander: Ein Schmachtfetzen erster Güte. Die Teilnehmer des 7. Preungesheimer Dorflaufes stehen nicht nur im Regen, sie laufen auch während des regnet. Aber da nach einer Weisheit meiner Oma sowieso das meiste vorbeifällt (der Spruch kommt richtig gut, wenn man tropfnass in der Tür steht ...), haben sich 500 Leute nicht abhalten lassen, am Lauf teilzunehmen.
Ich war als ein Teil des Unterhaltungsprogramms für die Zeit zwischen dem letzten Zieleinlauf und der Verleihung der Urkunden gebeten zu zaubern - und das gut geklappt und dann auch wieder nicht. Publikum gab es viel, sehr viel, daran hatte es also keinen Mangel und die Resonanz war auch überaus positiv, aber der Regen zwang mich schon nach ein paar Minuten unter ein Zelt, unter dem Bierbänke aufgestellt waren. Dort die close-up-Matte aufzubauen hat zur Konsequenz, dass man praktisch ständig umringt zaubert, denn insbesondere die Kinder lassen sich überhaupt nicht darauf verpflichten, doch nach vorne zu kommen "weil man da besser sieht". Und Kinder bestehen darauf, auf Mikroskopierabstand heranzukommen: Bitten, sich wenigstens nicht aufzustützen wirken geschätzte 30ms. Ich habe keine Ahnung, wie ich das ändern soll ...

Samstag, 6. September 2014

7 Minuten Zwerchfelltraining

(6. September 2014) Wer über die beiden nicht lachen kann, der sollte bei seinem Hausarzt mal den korrekten Sitz und die Funktionsfähigkeit des Lachens prüfen lassen. Na gut, hat nur mittelbar was mit Zaubern zu tun, aber egal:

Ein Satz mit X ...