Tschüß Zauberer!

(28. September 2014) Ich habe vier Stunden im Kerbezelt gestanden und gezaubert, mir klebt die Zunge am Gaumen und mein Sprachzentrum stellt langsam aber sicher seinen Dienst ein, da kommt in meinen Abbau ein Mädchen von zarten zwei-einhalb Jahren (ihre Mutter hat mir das Alter verraten) zu mir und verabschiedet sich mit einem Handschlag (sic!) und den Worten: "Tschüß Zauberer!". Ich bin perplex  - und auch ziemlich gerührt ...
Der Reihe nach geht die Story so: Der Kerbeverein Berkersheim hat mich gebeten, den frühen Nachmittag des Kerbesonntags zu begleiten, den Teil der Veranstaltung mithin, der etwas ruhiger ist und den Kerbemädels und -burschen dem Verstoffwechseln von Ethanol und Acetaldehyd dient. Zu dieser Zeit besuchen traditionell Familien die Kerb und da ist der Zauberer dann gerne gesehen. Es hat einen Riesenspaß gemacht - mir und dem Publikum auch, wenn ich das richtig einschätze.
Es war eine Mischung aus table hopping (wenn der Prophet nicht zum Berge geht ...) und Mikromagie am ansonsten viel zu langen Tresen. Ich habe zum ersten Mal mit allem Drum und Dran meine neue Sequenz "Warnung vor den Hütchenspielern!" gezeigt, die mit einer Art three-shell-game endet, die ihrerseits mit einem doppelten Aufsitzer endet - und damit ist keine Sprungfigur aus dem Eiskunstlauf gemeint ... ;-)

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