Die große Bühne ...

(08. März 2015) ... war es nicht, aber eine kleine immerhin; die der AWO-Begegnungsstätte am Frankfurter Berg. Und es waren auch nicht die Bretter, die die Welt bedeuten, sondern die, auf denen die Krätscher ihr Heringsessen und Ordensfest veranstaltet haben. Was passiert da? Genau das was der Name vermuten lässt: Unten im Saal wird Hering gegessen und oben auf der Bühne werden Orden verliehen und jeder dankt jedem für alles. Bitte nicht falsch verstehen: "Keine Schuld ist dringender als die, Danke zu sagen." (Marcus Tullius Cicero; genau: der Cicero) und es ist phantastisch, dass Karnevalsvereine einen Weg gefunden haben das zu institutionalisieren - aber drei Stunden lang? Das kann sich ziehen wie Analogkäse auf der Pizza ...
How-auch-ever: Ich war zwischendrin mit 20 Minuten Bühnenprogramm dran - und das hat Spaß gemacht, denn überlicherweise mache ich ja nur Mikromagie. Na gut, es war mehr Halbdistanz als Bühne (wer den Ort des Geschehens kennt, der weiss, dass es sich um ein sehr großzügiges Wohnzimmer und nicht wirklich um einen Saal handelt ...), aber immerhin konnte ich mal die etwas größeren Geräte wie z.B. den Square Circle zur Anwendung bringen. Ich führe:

  • Six-card-repeat (tausendmal besser vorgeführt hier in einer sehr unterhaltsamen Variante von Pop Haydn)
  • Fiber Optics (tausendmal besser vorgeführt hier vom Erfinder Richard Sanders himself)
  • Homing Card (tausendmal besser vorgeführt hier vom unvergleichlichen Fred Kaps)
vor - und das scheint zu gefallen, wenngleich ich bemerke, dass ich dem Publikum wohl noch etwas besser werde anzeigen müssen, wo sie klatschen dürfen und sollen. Hinterher kommt aber immerhin der eine oder andere und bedankt sich für den Auftritt - na, das freut doch den Künstler!

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