Bembelzaubern, oder: Im Kostüm durch's wilde Eckenheim

(23. Mai 2015) Zu einem Zauberauftritt anläßlich eines 60sten Geburtstages war ich in den Homburger Hof gebeten worden - und der ist nach eigenem Bekunden ein Ort der Bembelkultur und hat Bembelkegelbahnen. Also, ist Zaubern dort "Bembelzaubern", richtig? Wenn sie die Antwort wissen schreiben sie bitte eine eMail an karsten.meyerhoff@ist-ja-auch-egal.de.
Der Homburger Hof ist grade mal ein paar Minuten zu Fuß von meinem Wohnort entfernt, also stapfe ich zu Fuß im vollen Ornat durch Eckenheim; Langer, schwarzer Gehrock, schwarze Weste, Fliege und natürlich Melone. Man wird schief angeschaut, Leute wechseln die Straßenseite und Mütter holen ihre Töchter ins Haus: Eine sehr merkwürdige Erfahrung. Aber, vielleicht bilde ich mir das nur ein ...
Der Auftritt war "Bombe" (um es in den Worten eine der führenden Aphoristikerinnen deutscher Zunge, Motsi Mabuse, zu sagen): Die geladenen Geburtstagsgäste waren allesamt in der Laune, unterhalten zu werden, sind mitgegangen und schienen zwischen offiziellem Programm und Buffet richtig Spaß an meinem table hopping zu haben. Was soll ich sagen: Wenn die Leute lachen, verblüfft schweigen, einander erstaunt anschauen und fragen: "Wie hat er das denn gemacht?", dann geht mir das Herz auf, so gehört dat!

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