Montag, 27. Juli 2015

Ohne Krimi geht die Mimi nie in's Bett, ...

(25. Juli 2015) ... und ohne Melone zaubert der Karsten nicht, und das aus gutem Grund. Den sieht man auf dem beigefügten Photo: Die Lockenpracht ist eben doch schon sehr schadhaft. Hier zaubere ich für die Söhne von guten Freunden, da wäre es etwas komisch, im Kostüm aufzutauchen, aber wenn man sich selber immer noch als holden Knaben im lockigen Haar in Erinnerung hat ...
Naja, die Nummer mit dem laaaangen Papierstreifen aus dem Mund (Zauberer nennen diese Nummer in ihrer eigenen Spezialsprache: Laaaaanger Papierstreifen aus dem Mund) ist gut angekommen, aber auch die Stand-up-Monte (siehe hier) und endless chain (siehe z.B. hier) werden sehr freundlich aufgenommen. Der Hit ist aber das verbrennende Euro-Stück - das in einer Dose-in-einer-Dose-in-einer-Dose-... wieder auftaucht (siehe z.B. hier).

Dienstag, 21. Juli 2015

Berta, das Ei ist hart!

(19. Juli 2015) Das passiert den Junior- und Miniköchen nie, das mit dem harten Ei - es sei denn das soll so. Denn bei der besagten Organisation (siehe hier) geht es um Kinder und um nicht weniger als das folgende: "Indem wir ihnen altersgerecht ein umfassendes Wissen über Lebensmittel geben, die Faszination des Kochens vermitteln und ihnen den Stil und die Etikette der Tafelkultur sowie den bewussten Umgang mit der Gastronomie mit auf den Lebensweg geben, legen wir die Grundlagen für ein genussreiches späteres Leben.". Einmal im Jahr feiern die Kinder ein Sommerfest, obwohl "feiern" hier ein Euphemismus ist: Die Kinder müssen richtig schuften und für ihre Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde kochen und die gekochten Speisen und Getränke auch anrichten und servieren.
So, und was hat das jetzt in meinem Blog zu suchen? Die treibende Kraft hinter der Sache ist Herr Andreas Eggenwirth (über den man hier das eine oder andere lesen kann) und der war geraume Zeit lieber Kollege im Ortsbeirat 10 - falsche Partei, ist aber trotzdem ein ganz netter und anständiger Kerl aus ihm geworden ;-) Herr Eggenwirth hatte mich gebeten, zur Ankunft der Gäste ein wenig von meinem Tisch aus zu gaukeln ("zaubern" heißt auf holländisch übrigens "goochelen") und hinterher zwischen den Gängen ein wenig table-hopping zu machen. Wie's war? Ich zitiere noch mal Motsi Mabuse: Bombe! Die Leute - die Kinder genauso wie die Erwachsenen! - waren unglaublich freundlich und aufgeschlossen, haben gelacht und geklatscht und sind mitgegangen. Teilweise sind sogar Leute von anderen Tischen rübergekommen, um noch was zu sehen. Und zum Schluß kommt ein Junge von ca. 12 Jahren und sagt:"Sie sind schon ein guter Zauberer, das muss man Ihnen schon lassen!". Das ist altklug, aber da es ein Lob ist, will ich es noch mal durchgehen lassen ...

Montag, 20. Juli 2015

AWO: Wo?

(18. Juli 2015) Alles vorher sauber abgesprochen: Ich soll um 14:30 Uhr in der Eckernförder Str. 65 sein, dort feiert die AWO Eckenheim ihr Sommerfest. Aber wo da genau? Naja, dass man ein Sommerfest bei 30°C Außentemperatur nicht im Saal, sondern im Hof feiert, das hätte ich mir auch denken können - aber jetzt kenne ich zu mindestens das Treppenhaus der Liegenschaft, und das ist ja auch schön.
Der Auftritt: Sehr nett! Die Leute sind zwar etwas überrascht, auf einen  Zauberer zu stoßen, sind aber auch sehr aufgeschlossen und haben Lust, sich was zeigen zu lassen. Sie erzählen sich gegenseitig und mir wo sie schon mal Zauberer gesehen haben, sind großzügig mit dem Applaus - und haben vor allen Dingen eine Aufmerksamkeitsspanne, die über 15 Sekunden hinausgeht. Ich spiele, was der Koffer hergibt: Three-Card-Monte, endless chain, Seile, Karten, ... Alles wird dankbar und interessiert aufgenommen, also kurz und gut: Schöne Gelegenheit, schöner Auftritt:

P.S.: Heute hat es sich zum ersten Mal richtig gelohnt, dass ich immer meine "Notausrüstung" mitschleppe, denn da sind auch feuchte Babytücher dabei - die ich gebraucht habe, als sich eine Taube auf meinen Oberarm entleert. Ratten der Lüfte, 'nuff said.

Samstag, 18. Juli 2015

Der Frankfurter Berg ist ein heißes Pflaster

(18. Juli 2015) Oooh, da höre ich schon die ersten bösen Stimmen aus dem Hintergrund: Wie kann er das denn sagen? Der Frankfurter Berg ist nicht besser, aber auch nicht schlimmer als andere Stadteile! Wie oft müssen wir uns die blöden Vorurteile denn noch anhören?
Das ist alles richtig, aber bei 34°C Außentemperatur ist das Pflaster heiß, auch am Frankfurter Berg, auch zum interkulturellen Kinderfest (veranstaltet vom Jugendhaus Frankfurter Berg) ebendort. Ich gebe zu: Ein billiges Wortspiel - aber es hat funktioniert, oder?
How-auch-ever: Ich marschiere zu besagtem Kinderfest - das schon eine Weile läuft, als ich ankomme - und stelle fest, dass auf einer Bühne ein Zauberer steht, der offensichtlich mit Kindern einen Zauberworkshop durchgeführt hat, deren Ergebnisse auf der Bühne präsentiert werden. Das, so finde ich, ist nicht optimal, denn es ist nicht abgesprochen und ich komme mir wie ein Nachklapp vor auf etwas das schon den ganzen Nachmittag gelaufen ist. Vielleicht bin ich da etwas empfindlich. Ich kann normalerweise gut damit leben, Beiprogramm zu sein: Ich bin mit meiner Kunst nicht der Nabel der Welt, ganz gewiss nicht, aber der Zauberer nach dem Zauberer zu sein ...
Wie auch immer: Die Kinder sollen nicht darunter leiden also baue ich meinen Tisch auf, lege etwas Sonnenschutz (Lichtschutzfaktor 15) auf und beginne. Es macht Spaß, wie immer, aber es gibt einen Bonus. Schräg hinter meinem Tisch ist der Grill aufgebaut und dort tut jemand Dienst, der das Geschehen nur von hinten beobachten und die Reaktionen der Kinder sehen kann - und ich weiß nicht, wer mehr Spaß hat ...

Freitag, 17. Juli 2015

Wie?

(17. Juli 2015) Habe ich live in Las Vegas gesehen - habe nur drei Worte dafür: Wie zum Teufel?


Ein Satz mit X ...