Oder bei OBI ...

(02. April 2016)
Ich heimwerkere nicht. Nicht, wenn ich es verhindern kann - und das kann ich meistens. Vielleicht ist das eine späte Rebellion gegen meinen verstorbenen Vater, der eine Waschmaschine auseinandernehmen und wieder zusammenbauen konnte und noch einen funktionsfähigen Fernseher überbehielt. Wie auch immer: Ich heimwerkere nicht.
Wohl deswegen sagte meine Frau soeben, ich müsse unbedingt einen Blog-Beitrag schreiben, als sie meinen selbstgebastelten Zauberstab gesehen hat - und wer bin ich, den Wünschen meiner Frau nicht Folge zu leisten. Ja, hochverehrtes Publikum: Ich war beim Hornbach, habe einen Buchenrundstab, ein paar Pinsel und zwei Dosen Holzlasur - und noch ein bischen Kleinkram - gekauft und das abgebildete Ding produziert. Ich habe gesägt, gefeilt, geschliffen, abgeklebt, lasiert und überhaupt alles getan, was ein heimwerkernder Mann so tut: Ich kann vor Kraft kaum laufen ... ;-) Zumal das Ergebnis für einen ersten Prototypen gar nicht so furchtbar ist.
Ich habe mir einen Satz sehr schöner, kupferner Becher für das Becherspiel gekauft und die sind hochglänzend, Wenn man an denen mit einem handelsüblichen Requisit aus dem einschlägen Fachhandel rumfuhrwerkt, dann ist es schnell vorbei mit der Herrlichkeit, denn diese Stäbe haben metallene Enden, die die Becher zerkratzen. Daher der Wunsch nach einem Zauberstab nur aus Holz. Den gibt es im besagten einschlägigen Fachhandel zwar auch, aber erst ab 180$ aufwärts. Das Zeug aus dem Baumarkt hat grade mal 30€ gekostet und ich habe noch Material für zwei weitere Exemplare. Gott, ich bin so stolz auf mich ...

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