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Es werden Posts vom April, 2017 angezeigt.

Geh'm Se dem Mann am Klavier ...

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(21. April 2017) Alle waren da, alle Zuschauertypen waren vertreten: Derjenige, der nicht ertragen kann, nicht zu verstehen, wie die Effekte gemacht sind und der deshalb noch mit einem Bissen Leberkäs' im Mund lautstark - und falsch - erklärt, wie er es sich so denkt, es waren die da, die fassungs- und reglos dasitzen, dabei fast vergessen zu atmen und tatsächlich vergessen zu klatschen, es waren etliche da, die erkennbar Lust hatten, sich unterhalten zu lassen und dem auch lautstark Ausdruck verleihen und es waren ein oder zwei Genervte und Gelangweilte da, die nix mit dem Kokolores zu tun haben wollten. Und es waren natürlich die da, die sofort gefragt haben, ob ich denn mal Lust hätte, in einem Kindergarten aufzutreten ... Na gut, das ist bei einem Helferfest in einer evangelischen Gemeinde mit Kindergarten (der Cyriakusgemeinde nämlich) vielleicht nicht ganz überraschend. Trotzdem: Ich mache erkennbar Erwachsenenprogramm, beleidige mein Publikum kreativ, rede über Newton'…

25% Zuschauerzuwachs

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(7. April 2017) "Interessant!" würde man heute wohl sagen oder vielleicht auch "Weißt Du: Wenn es Dir gefallen hat ..." wenn es um den open-stage-Abend in Christels Scheune geht. nach reiflicher Überlegung sage ich: Bizarr, absurd, dadaistisch! Das Photo zeigt das gesamte Publikum des Abends - jawohl, das gesamte Publikum! Also, zumindestens die Startbesetzung. Im Laufe des Abend gesellt sich noch eine weitere Dame hinzu: Ein Zuwachs von stolzen 25%! So weit, so irrelevant: Man geht zu einer offenen Bühne, weil man Dinge ausprobieren möchte und man erwartet kein riesiges Publikum. Also ist es dann eigentlich auch unwichtig, ob vier Leute im Publikum sitzen, oder 40. Ich jedenfalls habe mal wieder eine Variante eines Wayne-Dobson-Effektes gespielt, die sich ohne Publikum kaum richtig üben läßt und einen Anagram-Effekt von Christoph Borer ausprobiert - der nebenbei bemerkt sehr gut funktioniert hat und in mein festes Repertoire wandern wird. So weit also: Mission ac…

Wenn zwei das Gleiche tun ...

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(2. April 2017) ... dann ist das noch lange nicht dasselbe. So geht ein bekanntes Sprichwort. Aber selbst wenn einer das Gleiche tut, ist es noch lange nicht dasselbe. Ergibt keinen Sinn? Dann schauen Sie sich mal die folgenden Videos an:





Prinzip erkannt, oder? Die selben Mosaiksteinchen, ein ähnliches Bild - aber kein identisches! Sicher: Die Nummer bleibt immer erkennbar, aber die Vorfhrungen sind einander nicht identisch miteinander. Was muss der Mann für eine Routine haben mit dieser Routine, dass er in der Lage ist, die Teile so hin- und herzuschieben, sodass immer wieder etwas leicht Neues entsteht! So stelle ich es mir vor, wenn Musiker hunderte von Malen dieselben Songs spielen müssen: Sie arbeiten kleine Veränderungen ein, die das Musikstück nicht grundlegend verändern, aber auch für die Musiker selber interessant und frisch (was für ein Wortspiel ... ;-) ) halten.
Ich selber habe in den letzten Wochen und Monaten viel über "Thema und Variationen" in der Zauberei nac…