Montag, 6. November 2017

Gästeabend des Magischen Zirkels Frankfurt: Eintrag Nummer 101!

Der Zuschauer zaubert für mich: Wayne Dobson at his best!
(5. November 2017) Kaum zu glauben, aber dieser Eintrag in meinem Blog ist der hundert-und-erste! Der erste Eintrag geht auf das Jahr Anno Domini 2014 zurück - und das ist in der Zeitrechnung des Internets die Steinzeit! Ich weiß gar nicht mehr, warum ich seinerzeit damit angefangen habe, aber mittlerweile hat dieses Ding mehr als 12.000 Zugriffe! Kaum zu glauben, wer hat denn die Zeit den Sch€|ß hier zu lesen? Fragt derjenige, der die Zeit hat, den Sch€|ß zu schreiben ...
How-auch-ever: Dieser Eintrag ist noch aus einem anderen Grund was besonderes, er beschreibt nämlich den Gästeabend des Magischen Zirkels in Frankfurt, an dem ich in diesem Jahr nicht nur als Künstler teilnehmen durfte (wie vor einem Jahr; siehe hier), sondern den maßgeblich mitzuorganisieren ich das Vergnügen hatte (ich wollte noch mal den Bildungsbürger raushängen lassen und zeigen, dass ich auch so eine Satzkonstruktion unfallfrei zum Ende bringen kann). Ich durfte den Abend moderieren - und das an meinem Geburtstag. Ich hatte alle meine Freunde, Verwandten und Bekannten zu der Veranstaltung eingeladen - statt einer Geburtstagsfeier sozusagen.
Was soll ich sagen: Für mich war es eine Riesensause! Die Hütte (die Alte Wache in Oberstedten) war voll, ein, zwei Leut' hätten wir vielleicht noch seitlich ins Gepäcknetz legen können, aber mehr wäre nicht gegangen. Die Meute war willens, sich unterhalten zu lassen: Immer eine gute Voraussetzung für darstellende Künstler. Na gut, einen Ausfall hat es gegeben, mit dem sich der Kollege Alex Morgenthau (hier seine Webseite) auseinanderzusetzen hatte: Immer blöd, wenn der Mentalist darauf angewiesen ist, dass der Zuschauer sich etwas denkt und hinterher wahrheitsgemäß Auskunft darüber gibt, was er sich vorher denn so gedacht hat - oder überhaupt Auskunft gibt - und nicht versucht, den Künstler auflaufen zu lassen - oder lustiger sein will als der Mentalist.
Ich hatte da mit dem Zuschauer, mit dem ich Echo von Wayne Dobson (eine Variante der besessenen Karte) gespielt habe, deutlich mehr Glück - oder sollte ich sagen: Fortune? Ich hatte mir den Herrn, der wirklich phantastisch mitgespielt hat, nämlich vorher ausgesucht und anhand seines Verhaltens im Publikum geschlossen, dass er wahrscheinlich auch die etwas derberen Späße würde verkraften können. Er konnte ...
Ansonsten waren noch die Kollegen Amedeo Velluso, Mario Kolodzeike, Hanspeter Balßer und das Duo #zauber{zw}ei bestehend aus Sören Pohl und Samuel Lenz dabei.

P.S.: Unsere Gäste haben uns sehr reichlich mit Spenden bedacht - dafür bedanken wir uns sehr!

Die Toten Hosen spielen Schubert